Hinweise zur Fahrzeugdiagnose
Die Diagnose moderner Fahrzeuge ist ein komplexer Prozess. Moderne Fahrzeuge bestehen aus zahlreichen elektronischen Steuergeräten, Sensoren und miteinander vernetzten Bussystemen. Eine präzise Fehlersuche erfordert daher eine strukturierte Analyse verschiedener Systeme und Messwerte.
Die folgenden Hinweise erläutern den Ablauf einer Diagnose sowie wichtige Rahmenbedingungen der angebotenen Diagnoseleistungen.
Ziel der Fahrzeugdiagnose
Ziel der Diagnose ist es, die Ursache einer Störung oder eines Fehlers möglichst genau einzugrenzen. Grundlage dafür sind unter anderem Fehlerspeicher, Messwerte, Systemanalysen sowie praktische Prüfungen direkt am Fahrzeug.
Auf Basis dieser Analyse erfolgt eine technische Einschätzung zur möglichen Fehlerursache sowie eine Empfehlung für weitere Reparaturschritte.
Abrechnung der Diagnoseleistung
Die Abrechnung der Diagnose erfolgt nach tatsächlichem Zeitaufwand.
Die Mindestabrechnung beträgt eine Stunde. Weitere Diagnosezeit wird entsprechend dem tatsächlichen Zeitbedarf berechnet.
Abrechnung pro Fahrzeug und Fehlerbild
Die Diagnose wird grundsätzlich pro Fahrzeug und zugrunde liegendem Fehlerbild durchgeführt und berechnet.
Ein Fehlerbild beschreibt dabei eine zusammenhängende technische Problemstellung mit gemeinsamer Ursache.
Mehrere Fehlerbilder
Treten an einem Fahrzeug mehrere voneinander unabhängige Fehlerbilder auf, werden diese separat diagnostiziert und entsprechend berechnet.
Dies gilt insbesondere dann, wenn unterschiedliche Systeme betroffen sind, keine gemeinsame Ursache erkennbar ist oder mehrere unabhängige Diagnoseschritte erforderlich sind.
Mehrere Fahrzeuge
Die Diagnoseleistung bezieht sich immer auf ein einzelnes Fahrzeug.
Werden mehrere Fahrzeuge geprüft oder diagnostiziert, erfolgt die Abrechnung für jedes Fahrzeug separat.
Dokumentation der Diagnose
Ergebnisse der Diagnose können – sofern sinnvoll – durch Notizen, Messwerte oder Fotos dokumentiert werden, um die Analyse nachvollziehbar darzustellen. In bestimmten Fällen kann auch eine kurze Videoaufnahme hilfreich sein, beispielsweise bei ungewöhnlichen Geräuschen oder sporadisch auftretenden Problemen.
Probefahrten und teilweise Demontage
Für eine präzise Fehlersuche kann es erforderlich sein, Probefahrten durchzuführen oder einzelne Bauteile, Verkleidungen oder Komponenten teilweise zu demontieren, um Zugang zu elektronischen Systemen oder Leitungen zu erhalten.
Alle im Rahmen der Diagnose demontierten Teile werden anschließend wieder fachgerecht montiert.
Reparaturen durch Dritte
Werden empfohlene Reparaturen durch eine Werkstatt oder durch andere Dritte durchgeführt, liegt die Verantwortung für die fachgerechte Ausführung dieser Arbeiten nicht bei Diagnosetechnik Fischer.
Sollte nach einer durchgeführten Reparatur weiterhin ein Problem bestehen, kann selbstverständlich eine erneute Diagnose erfolgen.
Die angebotenen Leistungen beziehen sich ausschließlich auf Diagnosearbeiten und Fehlersuche. Reparaturarbeiten sind nicht Bestandteil der angebotenen Leistungen.
Die Diagnose stellt eine technische Analyse zur Eingrenzung möglicher Fehlerursachen dar. Aufgrund der Komplexität moderner Fahrzeugsysteme kann nicht in jedem Fall garantiert werden, dass bereits die erste Diagnose die endgültige Fehlerursache darstellt.